Kinderbrillen

 

Kinderaugen sind etwas Besonderes!

Zum Zeitpunkt der Geburt sind Augen und Sehnerv noch nicht vollständig entwickelt. Die Nervenbahnen, die Augen und Gehirn verbinden, sind noch nicht zur Gänze ausgereift. Erst in den ersten 7 Lebensjahren findet der Reifeprozess des Sehsinns statt.

 

 

 

Verlauf der Entwicklung des Sehens

  • Neugeborene reagieren auf Lichtquellen und können die Augen horizontal bewegen, der Sehhorizont reicht aber nur rund 30 cm weit.
  • Säuglinge im Alter von 6 - 12 Wochen können bereits Gegenstände fixieren, Augenkontakt herstellen und Farbunterschie-
    de wahrnehmen. Auf eine Distanz von ca. 25 cm sehen sie am schärfsten.
  • Babies mit sechs Monaten können bereits auf größere Entfernung scharf sehen und verfügen über räumliches Sehen. Sie können von einem Gegenstand zum anderen schauen.
  • Im Alter von 12 Monaten sind etwa 60% der Sehschärfe gegeben. Gegenstände, die sich schnell bewegen, können be-
    reits verfolgt werden.
  • Im Vorschulalter ist die Sehschärfe vergleichbar mit der von Erwachsenen.

 

 

Die häufigsten Fehlsichtigkeiten

Schielen – Strabismus
Durch eine Fehlstellung der Augen entstehen beim Schielen unterschiedliche Seheindrücke der Augen. Sind die Unterschiede dabei zu groß, können sie vom Gehirn nicht mehr zusammengeführt werden. Es entstehen Doppelbilder.
Bis zum Alter von 2 Monaten ist gelegentliches, leichtes Schielen kein Anlass zur Sorge. Die Augenmuskeln des Säuglings müssen sich erst koordinieren. Wenn ab dem 3. Lebensmonat die Blickrichtung eines Auges noch immer von der des anderen abweicht, sollte unbedingt ein Augenarzt aufgesucht werden.

Sehschwäche eines sonst gesunden Auges – Amblyopie
Wenn starkes Schielen nicht behandelt wird, kann eine einseitige Amblyopie die Folge sein. Diese bleibt das ganze Leben bestehen und macht richtiges räumliches Sehen mit beiden Augen unmöglich.
Vor dem 10. bis 12. Lebensmonat erkannt, ist Amblyopie rasch und einfach zu korrigieren. Nach dem 1. Lebensjahr ist die Behe-
bung der Sehschwäche langwieriger.

 

 

Weitsichtigkeit – Hyperopie
Das Kind sieht unter Umständen recht gut in der Ferne, muss sich jedoch anstren-
gen, um im Nahbereich gut zu sehen. Symptome: Kopfschmerzen, rote Augen, Konzentrationsschwäche, schnelles Ermüden beim Lesen und Schreiben, Unruhe. Abhilfe schaffen konvex geschliffene Plusgläser. Sie verlagern den Brennpunkt wieder nach vorn auf die Netzhaut.

Kurzsichtigkeit – Myopie
Das Kind ist lieber im Nahbereich aktiv, denn es sieht in der Ferne schlecht. Das Fernsehbild, der Ball beim Ballspielen oder die Tafel in der Schule können nur schwer scharf erkannt werden. Durch Zusammenkneifen der Augen und Blinzeln versucht
Ihr Kind auch weiter entfernte Gegenstände scharf zu sehen.
Kurzsichtigkeit tritt oft auf wenn Kinder lesen lernen, die Augen also hauptsächlich
im Nahbereich gefordert werden. Mittels konkav geschliffener Minusgläser wird der Brennpunkt zurück auf die Netzhaut gebracht.

 

 

Stabsichtigkeit – Astigmatismus
Unabhängig von Ferne oder Nähe kann das Kind horizontale, vertikale oder schräge Linien nicht scharf sehen, das Bild ist ver-
schwommen. Eine Brille mit speziell geschliffenen zylindrischen Gläsern korrigiert den Einfall der Lichtstrahlen so, dass sie sich in einem Punkt bündeln. Ein Punkt wird wieder als Punkt gesehen und nicht mehr als Stab.

 

 

Übrigens: Bei Brillen für Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr werden Sie oft noch von Ihrer Krankenkasse unterstützt. Wir helfen Ihnen dabei gerne weiter.

 

Quelle: Essilor

 

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